Leistungen
Untersuchen, bewerten, einstufen.
SKT klärt, was in einem Gebäude oder im Boden steckt, und was daraus für Bauzeit, Entsorgungsweg und Kosten folgt. Ausgeführt wird nicht – das hält die Bewertung frei von eigenen Interessen.
Die Leistungen im Überblick
Zehn Bausteine, die sich in fast jedem Projekt kombinieren lassen.
Schadstofferkundung
Vor Abbruch, Umbau und Sanierung: Asbest, künstliche Mineralfasern, PAK und Teer, PCB, Schwermetalle, HBCD in Dämmstoffen.
Asbestuntersuchung
Der häufigste Einzelfall – seit 2026 bei Bestand vor 1993 regelmäßig Pflicht, mit eigenem Vorgehen je Bauteil.
Abfalltechnische Deklaration
Zuordnung nach AVV, Deponieklasse, Verwertungsweg – inklusive Straßenaufbruch und Ausbauasphalt.
Boden und Aushub
Boden- und Baugrunduntersuchungen für die Verwertung oder Entsorgung von Aushub, Bewertung nach Ersatzbaustoffverordnung.
Probenahme mit Protokoll
Alle Materialien, entnommen vom Geschäftsführer persönlich, nach LAGA PN 98 und DIN 19698.
Freimessung
Nach Abschluss von Asbestarbeiten, nach VDI 3492 über akkreditierte Partner.
Kataster und Konzept
Schadstoffkataster, Sanierungskonzepte sowie Massen- und Kostenschätzung.
Zuarbeit für Ausschreibungen
Leistungsverzeichnisse für Abbruch und Entsorgung, fachliche Stellungnahmen.
Beratung zur GefStoffV 2026
Asbestvermutung bei Bestand vor 1993, Erkundungspflicht und die Pflichten des Bauherrn.
Grundlage
Probenahme & Analytik
Jede Bewertung steht und fällt mit der Probe darunter – mit der Stelle, der Entnahme und dem Protokoll.
Wir nehmen gezielt statt flächendeckend. Entscheidend ist, an welchen Stellen eine Probe die Frage überhaupt beantworten kann: die Kleberschicht unter dem Belag, die Zwischendecke, der Estrichaufbau, der Dachaufbau, der Verdachtsbereich im Boden.
Die Entnahme übernimmt der Geschäftsführer persönlich, dokumentiert in einem Probenahmeprotokoll nach eigenem Muster. Die Analytik läuft über akkreditierte Labore. Zurück kommt keine weitergereichte Zahlenliste, sondern eine Einordnung: Was bedeutet der Wert für die Maßnahme, und was folgt daraus.
Was beprobt wird
- Bau- und Abbruchmaterial aus dem Bestand
- Boden und Aushub, Straßenaufbruch
- Dachaufbauten und Abdichtungen
- Technische Bauteile wie Brandschutzklappen, typrepräsentativ nach VDI 3866 Blatt 5
Wie dokumentiert wird
- Probenahme nach LAGA PN 98 und DIN 19698
- Protokoll mit Zuordnung jeder Entnahmestelle zum Bauteil
- Analytik durch akkreditierte Labore, Express in 24 bis 72 Stunden möglich
- Laborbericht mit fachlicher Einordnung statt reiner Messwertliste
Aus dem Befund
Kataster, Konzept und Mengengerüst
Ein Befund ist noch keine Antwort. Die Frage ist immer, was daraus folgt.
Aus Begehung, Unterlagen und Analytik entsteht ein Schadstoffkataster, das die belasteten Bauteile örtlich und mengenmäßig benennt. Darauf setzt das Konzept auf: Welche Bereiche brauchen welche Schutzmaßnahmen, in welcher Reihenfolge wird zurückgebaut, welche Materialien müssen vor dem Abbruch getrennt entnommen werden.
Dazu kommt das Mengengerüst – die Grundlage, mit der sich Entsorgungskosten überhaupt kalkulieren lassen, statt sie im Nachtrag zu entdecken.
Ergebnisse
- Schadstoffkataster mit Verortung und Mengenabschätzung
- Sanierungs- und Rückbaukonzept nach Gefährdungslage
- Massen- und Kostenschätzung
- Fachliche Stellungnahmen zu Einzelfragen
Wofür es verwendet wird
- Kalkulation und Budgetierung vor der Ausschreibung
- Abstimmung mit Behörden und Fachfirmen
- Grundlage für Leistungsverzeichnis und Vergabe
- Nachweis der erfolgten Erkundung
Vergabe
Zuarbeit für Ausschreibung und Vergabe
Ein Leistungsverzeichnis, das die Schadstofflage nicht kennt, produziert Nachträge.
Wir liefern die abfall- und schadstofftechnische Zuarbeit für Ausschreibungen im Abbruch und in der Entsorgung: welche Positionen gebraucht werden, mit welchen Mengen zu rechnen ist, welche Materialien getrennt zu erfassen sind und welche Nachweise die ausführende Firma erbringen muss.
Weil SKT selbst weder abbricht noch entsorgt, entsteht dabei kein Interessenkonflikt gegenüber den Bietern.
Typische Zuarbeit
- Positionen und Mengen für das Leistungsverzeichnis
- Vorgaben zur getrennten Erfassung von Materialien
- Anforderungen an Nachweise und Entsorgungswege
- Fachliche Stellungnahmen im Vergabeverfahren
Auftraggeber
- Kommunen und öffentliche Auftraggeber
- Architektur- und Ingenieurbüros
- Bauträger und Projektentwickler
- Industrie- und Gewerbebetriebe
Abschluss
Freimessung nach Asbestarbeiten
Am Ende zählt nicht, dass sauber gearbeitet wurde, sondern dass es belegbar ist.
Nach Abschluss von Asbestarbeiten wird die Raumluft auf Faserkonzentration gemessen. Die Messung nach VDI 3492 – der Richtlinie, die das Verfahren für Faserfreimessungen festlegt – läuft über akkreditierte Partner.
Im Eilfall ist die Messung am selben Tag möglich, das Ergebnis liegt zwei Arbeitstage später vor. Fällt ein Wert höher aus als erwartet, sagen wir das und benennen, was dafür in Frage kommt.
Anlässe
- Abschluss einer Asbestsanierung
- Wiederinbetriebnahme von Räumen nach Sanierungsarbeiten
- Nachweispflicht gegenüber Behörde, Nutzer oder Mieter
- Verdacht auf verbliebene Belastung
Was Sie bekommen
- Messung nach VDI 3492 durch akkreditierte Partner
- Auswertung und Bewertung der Ergebnisse
- Dokumentation als Grundlage für die Freigabe
- Bei Auffälligkeiten: Einordnung und nächste Schritte
Nicht sicher, was Ihr Fall braucht?
Das ist der Normalfall. Schildern Sie Objekt, Baujahr und geplante Maßnahme – die Einordnung übernehmen wir, telefonisch und kostenfrei.