SKT Umweltberatung

Ablauf

Wie ein Projekt bei SKT läuft.

Sechs Schritte, vom ersten Anruf bis zur Freigabe. Nicht jeder Schritt ist in jedem Projekt nötig – welche entfallen, klären wir gleich am Anfang.

  1. Schritt 01

    Telefonische Ersteinschätzung

    Sie schildern Objekt, Baujahr, geplante Maßnahme und Zeitrahmen. Wir sagen, ob und wofür eine Untersuchung nötig ist – und wo sie sich sparen lässt. Dafür fällt nichts an.

  2. Schritt 02

    Angebot

    Sie bekommen ein Angebot mit dem geplanten Umfang, bevor etwas beauftragt wird. Abgerechnet wird ab Ortstermin und Probenahme; Analytik und Bericht nach Aufwand.

  3. Schritt 03

    Ortstermin und Probenahme

    In der Regel drei bis sieben Arbeitstage nach Beauftragung. Begehung und Entnahme durch den Geschäftsführer persönlich, mit Protokoll je Entnahmestelle.

  4. Schritt 04

    Analytik

    Fünf bis zehn Arbeitstage über ein akkreditiertes Labor. Wo es eilt, ist Express-Analytik in 24 bis 72 Stunden gegen Aufpreis möglich.

  5. Schritt 05

    Bericht und Bewertung

    Zwei bis drei Arbeitstage nach dem Laborbericht. Enthalten sind AVV-Schlüssel, Entsorgungs- oder Verwertungsweg, Deponieklasse und Mengen – formuliert so, dass auch die Bauleitung damit arbeiten kann.

  6. Schritt 06

    Begleitung und Freigabe

    Auf Wunsch Zuarbeit für Ausschreibung und Vergabe, Rückfragen während der Ausführung und – nach Asbestarbeiten – die Freimessung zum Abschluss.

Gesamtdauer 2 bis 3 Wochen

Von der Beauftragung bis zum Bericht, im Normalfall.

Im Eilfall unter 1 Woche

Mit Express-Analytik, wenn der Bauzeitplan es verlangt.

Freimessung Ergebnis nach 2 Tagen

Messung am selben Tag möglich, Ergebnis zwei Arbeitstage später.

Häufige Fragen

Was vorab am häufigsten gefragt wird.

Muss ich vor dem Abbruch überhaupt untersuchen lassen – und wer haftet, wenn nicht?

Bei Gebäuden mit Baujahr vor 1993 gilt seit Januar 2026 die Asbestvermutung. Wer in die Bausubstanz eingreift, muss vorher erkunden; die Pflicht trifft den Bauherrn beziehungsweise den Veranlasser der Arbeiten. Ob und in welchem Umfang sie im konkreten Fall greift, hängt vom Objekt und der geplanten Maßnahme ab – genau das klären wir im Erstgespräch.

Was ändert sich durch die neue Gefahrstoffverordnung bei Gebäuden vor 1993?

Die Asbestvermutung kehrt die Beweislast um: Statt einen Verdacht begründen zu müssen, ist bei älterem Bestand von Asbest auszugehen, bis das Gegenteil belegt ist. Daraus folgen Erkundungspflicht und Mitteilungspflichten gegenüber den ausführenden Firmen. Was das konkret bedeutet.

Wie viele Proben brauche ich, und was kostet das ungefähr?

Die Zahl richtet sich nach den Bauteilen und Materialien im Objekt, nicht nach der Quadratmeterzahl: Jeder abweichende Aufbau braucht eine eigene Probe. Nach dem Ortstermin steht der Umfang fest – ein Angebot bekommen Sie vorher. Pauschale Preise nennen wir bewusst nicht, weil sie ohne Objektkenntnis nichts wert wären.

Wie lange dauert es von der Anfrage bis zum Bericht?

Ortstermin und Probenahme in der Regel drei bis sieben Arbeitstage nach Beauftragung, Laborergebnisse fünf bis zehn Arbeitstage, Bericht und Bewertung zwei bis drei Arbeitstage danach. Gesamt also realistisch zwei bis drei Wochen. Mit Express-Analytik geht es im Eilfall unter einer Woche.

Wohin darf das Material – welcher AVV-Schlüssel, welche Deponieklasse?

Genau das ist die abfalltechnische Deklaration: Aus der Analytik folgt die Zuordnung nach AVV, daraus der zulässige Verwertungs- oder Entsorgungsweg und gegebenenfalls die Deponieklasse. Wo eine Verwertung möglich ist, hat sie Vorrang – bei Straßenaufbruch entscheidet das oft über Heißrecycling statt Deponie. Mehr dazu.

Was ist, wenn die Deponie das Material zurückweist?

Das passiert, wenn die Deklaration zu grob war und das angelieferte Material nicht zur Einstufung passt. Rücktransport und Umdeklaration kosten dann regelmäßig ein Vielfaches dessen, was an der Analytik gespart wurde. Vorbeugen lässt sich das nur über eine ausreichende Zahl von Proben – deshalb raten wir an dieser Stelle selten zur Sparvariante.

Der erste Schritt ist ein Anruf.

Die telefonische Ersteinschätzung kostet nichts und dauert selten länger als zehn Minuten.